Lebensdaten
Leonhard Egener, mein Opa, wurde am 1. August 1902 in Aachen geboren und verstarb am 23. September 1980 ebendort im Alter von 78 Jahren. Er hat eine Lehre als Schuhmacher gemacht, war aber dann, wie sein Vater Peter, von Beruf Kleinbahnführer und blieb zeitlebens seiner Heimatstadt Aachen verbunden.
Familie und Vorfahren
Die Eltern
Leonhards Vater war Peter Egener (1875-1956), geboren am 19. September 1875 in Burtscheid, Kapellenstraße 26. Peter verstarb am 29. Januar 1953 in Aachen in der Josef-von-Goerres-Straße 75.
Peters Ehefrau und Leonhards Mutter war Maria Catharina Schmetz (1873-1956), geboren am 11. Januar 1873 in Aachen, Krugenofen 22. Sie verstarb am 18. September 1956 ebenfalls in der Josef-von-Goerres-Straße 75.
Die Geschwister
Leonhard wuchs in einer kinderreichen Familie auf. Seine Geschwister waren:
– Josef Egener (1901-1930), geboren am 5. August 1901 in Aachen, verstorben am 4. April 1930,
– Maria Anna Egener (1903-1903), geboren am 19. Oktober 1903 in Aachen
– Katharina Egener (1905), geboren am 6. Juli 1905 in Aachen
– Nicolaus Egener (1906-1906), geboren am 11. September 1906 in Aachen, verstorben am 24. September 1906
– Johann Egener (1908), geboren am 24. Januar 1908 in Aachen
– Elise Egener (1909-1995), geboren am 5. März 1909 in Aachen, verstorben am 1. Juni 1995
– Franziska Egener (1912), geboren am 6. Juli 1912 in Aachen
– Johannes Egener (1914), geboren am 10. Oktober 1914 in Aachen
Ehe und Nachkommen
Erste Ehe
Leonhard heiratete am 18. Juli 1925 in Aachen Elisabeth Dautzenberg (1905-1967). Elisabeth wurde am 20. Juni 1905 in Aachen, Adalbertsteinsweg 94, geboren und verstarb am 9. Juni 1967. Sie wurde am 13. Juni 1967 begraben.
Elisabeths Eltern waren Hermann Josef Dautzenberg (1861-1931), geboren am 17. Februar 1861 in Ulbach über Worms, verstorben am 23. April 1931 in Aachen, und Therese Helene Kuyken (1874-1952), geboren am 29. Dezember 1874 in Scherpenseel, verstorben am 9. Februar 1952 in Aachen.
Die Kinder aus erster Ehe
Aus der Ehe mit Elisabeth gingen sieben Kinder hervor:
1. Peter Egener (1925), geboren am 17. August 1925 in Aachen
2. Maria Egener (1928), geboren am 22. Mai 1928 in Aachen
3. Therese Egener (1930), geboren am 7. Februar 1930 in Aachen
4. Rudolf Egener (1932-1992), geboren am 10. Mai 1932 in Aachen, verstorben am 14. Juni 1992
5. Leo Egener (1934), geboren am 7. Januar 1934 in Aachen, verstorben am 19. Februar 1934 als Säugling
6. Privat (1937), geboren am 19. August 1937 in Aachen
7. Privat (1944), geboren am 9. Dezember 1944 in Verl
Zweite Ehe – Eine Schwagerehe
Nach dem Tod seiner ersten Frau Elisabeth im Jahr 1967 heiratete Leonhard deren Schwester Josefina Dautzenberg (1910-1981) am 26. März 1968 in Aachen. Diese Schwagerehe war nicht ungewöhnlich.
Josefina wurde am 20. Mai 1910 in Aachen geboren, verstarb am 23. März 1981 und wurde am 27. März 1981 in Essen begraben. Sie kannte die Familie bereits seit langem durch ihre Schwester Elisabeth.
Familiäre Verbindungen
Die Familie Dautzenberg war eine etablierte Aachener Familie mit mehreren Kindern. Elisabeth und Josefina Dautzenberg waren Schwestern, was Leonhards zweite Ehe zu einer traditionellen Schwagerehe machte. Solche Verbindungen waren in katholischen Familien der damaligen Zeit durchaus üblich und dienten oft dazu, Familienbande zu stärken und verwitweten Elternteilen sowie den Kindern Stabilität zu geben.
Die Geschwister von Elisabeth waren unter anderem:
– Anna Margaretha Dautzenberg (1899),
– Gerhard Josef Dautzenberg (1901),
– Anna Maria Dautzenberg (1902-1918), verstorben am 9. Juli 1918,
– Gertrud Anna Maria Dautzenberg (1903-1904)
– Maria Helena Dautzenberg (1906-1910)
– Heinrich Hermann Dautzenberg (1908), verstorben am 23. Februar 1908, begraben am 30. September 1908
Lebensstationen
Die Familie Egener war tief in Aachen verwurzelt. Leonhard machte eine Lehre als Schuhmacher und arbeitete später als Kleinbahnführer, ein respektabler Beruf in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Zeit seiner Kindheit und Jugend fiel in die Jahre des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik, während er als Erwachsener die Zeit des Nationalsozialismus, des Zweiten Weltkriegs und den Wiederaufbau in der Bundesrepublik Deutschland erlebte.
Schicksalsschläge
Das Leben der Familie war geprägt von den typischen Härten jener Zeit. Besonders tragisch war der frühe Verlust des Sohnes Leo, der als Säugling verstarb. Auch mehrere seiner Geschwister erreichten kein hohes Alter, was die schwierigen Lebensbedingungen der Zeit widerspiegelt.
Fazit
Leonhard Egener verkörpert das Schicksal einer typischen Arbeiterfamilie aus Aachen im 20. Jahrhundert. Trotz persönlicher Verluste und schwieriger Zeiten hielt die Familie zusammen und blieb ihrer rheinischen Heimat treu. Seine Nachkommen führen das Erbe der Familie Egener bis heute fort.

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